Typisches Anzeichen eines
Angina-pectoris-Anfalls ist ein charakteristisches
Druckgefühl
im Brustbereich, so als werde der Brustkorb
eingeengt oder in einen Schraubstock gespannt (Angina
pectoris bedeutet wörtlich "Enge der Brust").
Vielfach strahlt der Schmerz bis in die linke Schulter
oder den Oberarm aus, gelegentlich werden die Beschwerden
auch im Nacken und im Schlüsselbeinbereich angegeben
oder als Magenverstimmung empfunden.



Bei einem Angina-pectoris-Anfall sind die Durchblutung
und damit die Sauerstoffversorgung des Herzens vorübergehend
vermindert. Dies ist vor allem bei körperlicher
Anstrengung oder seelischer Belastung der Fall,
weil das Herz dann mehr Arbeit leisten muss und
der Sauerstoffverbrauch zunimmt.
Können die
Herzkranzgefäße
diesen zusätzlichen Sauerstoff nicht heranführen,
kommt es zu den charakteristischen Schmerzen im Brustbereich.
Die Schmerzen halten meist nur wenige Minuten an und
lassen bei Ruhe wieder nach.
Bei fortschreitender Atherosklerose können die
Schmerzattacken schließlich auch in Ruhephasen
auftreten.
Eine mangelhafte Durchblutung des Herzens kann auch
ohne Schmerzen auftreten. Medizinisch spricht man
dann
von stummen Ischämien. Sie sind
für die Entwicklung von schwerwiegenden Herzkrankheiten wie beispielsweise Herzinfarkt genauso gefährlich wie schmerzhafte Anfälle.
Was ist ein Herzinfarkt?
nach oben 
|