Bei einer Herzinsuffizienz können vielfältige
Beschwerden auftreten, die oft von Mensch zu Mensch
unterschiedlich sind. Neben dem Schweregrad der Herzinsuffizienz
spielt auch die jeweils betroffene Herzhälfte eine
Rolle bei der Ausprägung der Symptome.
Kurzatmigkeit und Herzklopfen bei körperlicher
Anstrengung oder auch im Liegen, Müdigkeit und
allgemeine Leistungsschwäche können auf eine
Herzinsuffizienz hinweisen.
Wassereinlagerungen in den Beinen (Ödeme) entstehen
durch eine gestörte Pumpfunktion der rechten
Herzkammer.
Bedingt durch den Rückstau des Blutes im Körperkreislauf
staut sich die Flüssigkeit in den Geweben und Organen.
Dadurch kann sich die Leber vergrößern und
auf Druck empfindlich reagieren. Stauungen im Magenbereich
verursachen Appetitlosigkeit, Völlegefühl
und Verstopfung. Da nachts das im Gewebe eingelagerte
Wasser verstärkt ausgeschieden wird, kann die
Nachtruhe durch den Drang zum Wasserlassen gestört werden.
Steht die Funktionsstörung in der linken
Herzhälfte im
Vordergrund, klagen die Patienten über Kurzatmigkeit
und Atemnot. Durch die Blutstauung im Lungenkreislauf
kann es zu Wassereinlagerung in der Lunge (ein Lungenödem)
kommen, was schwerste Atemnot zur Folge hat. Durch
verminderte Durchblutung der anderen Organe können
weitere Beschwerden auftreten. So resultieren beispielsweise
Müdigkeit und Konzentrationsstörungen aus
einer Minderdurchblutung des Gehirns.
Symptome bei Herzschwäche
Wie diagnostiziert der Arzt eine Herzinsuffizienz?
nach oben 
|